Das ABC des Wachstums

Begriffe, die bei Fragen zum Wachstum von Unternehmen oft auftauchen

Die Auswahl ist subjektiv und pragmatisch. 

Wachstums-ABC Teil I: A – L

A

Wendig, schnell, dezentral. Eine neue Form der Führung und Organisation. Klingt einfach, ist aber anspruchsvoll in der Umsetzung.

Ein zeitloser Rückenwind, den wachstumsstarke Unternehmen nutzen, um sich zu positionieren. Erstmals nachgewiesen im Buch „Scale Up!“

Abstrahiert ein Unternehmen auf den Kernprozess, um neue Wachstumschancen zu kreieren. Coca-Cola hat mit der Frage „Was ist unser Anteil am Durst der Welt?“ und den dadurch gefundenen Antworten seinen Marktanteil in wenigen Jahren verdoppelt.

D

Schnittstellenfreier Onlineprozess von der Kundenidentifikation über die Ansprache bis hin zum Kaufabschluss.

Die Ergänzung oder schrittweise Ablösung analoger durch digitale Problemlösungen.  

Do-It-Yourself Marketing ist ein Tool für Selbständige und Kleinunternehmen. So bauen sich YouTuber, Influencer und Blogger mitunter riesige Fangemeinden über ihre regelmäßigen Postings in den sozialen Medien auf. Langsam beginnen auch größere Unternehmen, dieses Medium für sich zu entdecken.

G

Ungewöhnliche Werbeaktionen nach dem Motto „Kleiner Hebel, große Wirkung“, die die Bekanntheit eines Unternehmens, einer Problemlösung fördern.  Das Logo im Maisfeld, der virale Hit auf Youtube.

Hier geht es um paradoxe Wege zu neuen Aufträgen. In der Regel wird mit einem Kunden eine neue Form des Auftrags kurzfristig auf den Weg gebracht, die danach in Serie gehen kann. Häufig drehen sich die Lösungen um Leistungseinheiten, Abrufzeiträume und Zahlungskonditionen. Mittlerweile bekannte Beispiele sind Freemium-Modelle, Pay-Per-Use-Systeme, oder Sharing-Plattformen. Nahezu alle digitale Geschäftsmodelle der letzten 10 Jahre fußen auf Guerilla-Wachstumswegen.

Verkaufen ohne zu akquirieren. Amazon, Porsche, mymuesli und viele andere mehr arbeiten höchst erfolgreich ohne Außendienst und Kaltakquise. Die Golden-Nugget-Strategie hat deren Verkaufsprozess entschlüsselt. Sie führt den Nutzer durch  sieben Phasen und unterstützt bei der Erarbeitung von über 100 individuellen Lösungen: www.golden-nugget-strategie.com

J

Ursprünglich ging es darum, die Lieferkette so intelligent zu gestalten, dass die Lagerbevorratung minimiert werden kann. Dieses Prinzip der rechtzeitigen Verfügbarkeit hat inzwischen Einzug in unser Leben gehalten. Viele Geschäftsmodelle, ob Versandhandel, Reiseportale oder Health-Apps basieren auf diesem Prinzip. Da niemand warten möchte, lassen sich mit diesem Prinzip noch viele wegweisende Erfindungen realisieren.   

Das Joint Venture beschreibt ein Gemeinschaftsunternehmen, meist gegründet, um eine stärkere Durchschlagskraft zu erzielen: in der Entwicklung, in der Logistik, im Systemmanagement oder in der  Marktbearbeitung, um ein paar Schwerpunkte aufzuzeigen.

Um eine höhere Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit zu erreichen, werden meistens juristische Personen als Gesellschaftsform gewählt, wie die GmbH oder GmbH & Co. KG oder seltener auch die AG. 

Eine kurze Melodie, die dazu beiträgt, dass sich die Unternehmensmarke auch akustisch einprägt. In Deutschland hat die Telekom als eines der großen Unternehmen sehr früh auf den Jingle als akustisches Logo gesetzt.

B

Unternehmen, die ihr Budget in etwa gleich verteilen, haben mittel- und langfristig höhere Wachstums- und Renditezahlen als Unternehmen, die sich einseitig auf Vertrieb/ Werbung oder F&E/ Innovation fokussieren. Quelle: HBM 01/2019.

Ein perfekt funktionierendes Strategieverfahren, mit dem Unternehmen erfolgreich wachsen und ihre eigenen Konjunktur gestalten können. Das Buch „Bambus-Code 4.0“ weist den Weg.

Der branchenübergreifende Vergleich mit den Besten und deren besonderen Vorgehensweisen ist ein exzellentes Instrument, um sich zu verbessern: das gilt im Sport genauso wie in der Unternehmensführung. Beim Benchmarking geht es mehr um das „Was“.

Best Practice ist dann das Klären der Frage, „wie“ die Besten dabei vorgehen.

E

Das Unternehmen muss als Arbeitgebermarke für Mitarbeiter und Bewerber attraktiv sein. Die bewusste Arbeit am Image als Arbeitgeber, also Employer-Branding, ist ein wesentlicher Faktor, um die Chance auf die besten Mitarbeiter und Bewerber zu wahren.

Menschen, die stets auf der Suche nach etwas Neuem, Außergewöhnlichem und Einzigartigem sind. Sie sind die Early Birds für jede neue Problemlösung und können über Begriffe und Farben  so angesprochen werden, dass sie gezielt stimuliert werden. 

Der deutschsprachige Begriff für Start-ups, die binnen kurzer Zeit, innerhalb eines Jahres, Unternehmenswerte von über 1 Mrd. € erreichen. Beispiele hierfür sind Delivery Hero, Mindmaze oder N26. Der Grund, weshalb der Wert so explodiert, liegt in der Annahme, dass das Unternehmen durch den Speed in der Kundengewinnung ein Weltmarktführer werden könnte.

H

Der Begriff geht auf Hermann Simon zurück. Er kennzeichnet damit mittelständische Unternehmen als Marktführer, deren Namen meist unbekannt sind, die jedoch in ihren Märkten der Platzhirsch sind. Sie sind häufig auch Weltmarktführer und haben in der Regel eine Top-Wertschöpfung: Siedle, Otto Bock, Webasto sind solche Hidden Champions.

Hormone steuern unsere Entscheidungen. Es lassen sich vier Schwerpunktbereiche  beschreiben: Dopamin, Testosteron, Cortisol und Oxytocin. Sie sind die Ursache für unterschiedliche Vorlieben wie Freeclimben und Briefmarken sammeln oder für die verschiedenen Nutzungsgewohnheiten bei gleichen Smartphones. Zeitgemäße Werbung und Kommuikation nutzt das Wissen um diese Zusammenhänge.

Hürden sind Probleme, die die Lösung behindern. Da in jedem Problem auch die Lösung steckt, stellen sie zugleich Ressourcen für das Meistern der Hürde dar. Lässt sich das Problem nicht beeinflussen, so ist es kein Problem, sondern ein Zustand. Hürden sind also der entscheidende Antrieb für Veränderungen, Innovationen und damit für Wachstum.

K

Schlagwort, mit dem Sie, Ihr Unternehmen oder Ihre Problemlösung im Internet gefunden werden (sollen). Den von den Kunden gesuchten Keywords folgt der gesamte Aufbau der Website. Dieses Wissen und dieser Zusammenhang sind ein zentrales Element im Verkauf und für das Wachstum – praktisch zum Nulltarif.  

Frauen achten beim Einkauf deutlich häufiger aufs Ablaufdatum als Männer. Auch checken Frauen oft  das Angebot vieler Schuhgeschäfte, bevor sie den Schuh ihrer Wahl kaufen. Während die einen noch die Bedienungsanleitungen oder Packungsbeilage lesen, bauen es die anderen schon zusammen oder nehmen das Medikament bereits ein.

Kontrollierer sind eine große Kundengruppe. Wer sie  ansprechen möchte, muss Übersicht und Fakten anbieten, Qualität und Sicherheit betonen und begründen.

Ursprünglich aus dem Online-Marketing kommend, hat sich der Begriff breit etabliert. Er beschreibt das Verhältnis einer Zahl im Vergleich zum Ergebnis.

Ob Newsletterabonnenten im Vergleich zur Anzahl der Websiten-Besucher,  Anzahl Aufträge im Vergleich zu Angeboten, oder Anzahl Kunden mit drei Artikel im Vergleich zu Anzahl mit einem gekauften Artikel. Eine Konversionsrate bringt Klarheit in den Verkauf und zugleich neue, spielerische Zielvorgaben.

C

Der Slogan, der mit wenigen Worten sagt, für was das Unternehmen steht und was es von anderen unterscheidet. Wird von vielen Start-ups, aber auch Großunternehmen stark vernachlässigt. 

Wie erlebt der Kunde das Unternehmen und wie soll er es erleben? Ob Anrufbeantworter, E-Mail-Tonalität und Signatur, Kommunikation, Verpackung, Werbeauftritt, Reklamationsverhalten. Es gibt unendlich viele Punkte, die erfolgreiche Unternehmen bewusst gestalten, um den Markenaufbau zu forcieren. Die Golden Nugget Strategie optimiert diese Punkte aus vertrieblicher Sicht. Denn am Ende geht es immer um die richtige Antwort auf die Frage: Wie bringe ich den Kunden zum Kaufen?

Customer Relationship Management ist ein mächtiges Instrument, um die vertriebliche Arbeit effizienter zu gestalten. Es geht weit über Adress- und Aktivitätenverwaltung hinaus. Es lebt von der großen Anzahl an Daten. Aus diesen lassen sich Rückschlüsse ziehen vom Bestellrhythmus über die Auftragshöhe bis hin zur Konversion und einigem anderen mehr. 

Dass dabei auch andere Mitarbeiter auf die Daten Zugriffe haben und nicht mühsam die Archive durchsuchen müssen, ist ein angenehmer Nebeneffekt. Doch aus Big Data dann Smart Data zu formen ist der eigentliche Nutzen des Instruments. – Den in dieser Tiefe im Mittelstand mit 1/3 nur erstaunlich wenige Unternehmen nutzen; laut Hubspot-Analysen.  

F

Der Begriff bezeichnet Unternehmen, die mit einer Problemlösung in den Markt gehen, die es bislang in der Form noch nicht gab. Apple gelang das über viele Jahre exzellent. Doch auch ein Start-up wie mymuesli zählt hierzu. 

Im Verkauf selten genutzt, jedoch ein sehr mächtiger Ansatz. Dabei steht der Zweck, als das Wozu, im Vordergrund. Die Ursache, also das Warum, wird hier nicht berücksichtigt. Beispiel Funktionskleidung: wir verkaufen keinen Kälteschutz, sondern mollige Wärme. Die Frage zur Finalität lautet: Was wird mit der Problemlösung möglich?

Reduziert ein Unternehmen auf den Kernprozess, um neue Wachstums-Chancen zu kreieren. Coca-Cola hat mit der Frage „Was ist unser Anteil am Durst der Welt?“ und den dadurch gefundenen Antworten seinen Marktanteil in wenigen Jahren verdoppelt.

I

Personen oder Unternehmen, die beständig mit ihren Innovationen die Richtung vorgeben. Der hohe Grad an Innovationen stellt eine Markteintrittsbarriere für Mitbewerber dar, erlaubt eine höhere Wertschöpfung und fördert das Markenimage. Häufig sind  Hidden Champions auch Innovationsführer ihrer Branche.

Das Zulassen von Empfindungen; dem Unterbewusstsein eine bewusste Chance geben. Der gesunde Menschenverstand, gepaart mit Bauchgefühl, ist eine exzellente Basis für Innovationen und gute Entscheidungen. Wenn wir sie zulassen. Start-ups und Digitalisierer setzen und vertrauen wieder verstärkt auf Intuition. 

Nach der Industrialisierung, die mit Webstühlen, der Dampfmaschine und der Eisenbahn in Verbindung gebracht wurde, kam mit der Serienfertigung und dem Fließband zweite Welle. Mit dem Computer begann die Digitalisierung und damit  der nächste Umbruch. Nun kommt es dank Internet, der Sensorik und Satellitentechnik zur ständigen Kommunikation. Mit Industrie 4.0 wird die industrielle Produktion  nun digitaler, noch individueller, kleinteiliger, schneller und lässt sich effizienter steuern.

L

Ein mächtiger Ansatz für ein Geschäftsmodell besteht darin, Kunden während ihres Lebenszyklus zu begleiten. Sei es aus Sympathie, sei es, weil die Lösungen altersgerecht attraktiv bleiben. 

Beispiele hierfür sind Haribo, Patek Philippe oder auch Sixt.  

Textschrift, Farbe, Tonalität, Design, Nutzen, Vorteil, Preismodell, Nutzungsdauer: unstrittig, dass alles auf die Zielgruppe abgestimmt werden sollte. Old-School stimmt das demografisch ab; New-School stimmt das auf den bevorzugten Hormon-Cocktail der Zielgruppe ab. Deshalb bietet Porsche den ersten 911 für Early Birds konsequenterweise auch in Orange an. Bei Schwarz und Silber würde diese Zielgruppe nicht hinschauen. 

Welches Adjektiv spricht Sie sofort am meisten an: effizient – bewährt – modular- innovativ? In diesem Bereichen arbeitet das limbische Marketing.

Im Buch der „Markt hat uns verdient“ wird der Zusammenhang ausführlich dargestellt.

Mit Loop wird im Marketing der Prozess bezeichnet, aus Leads, Neukunden zu gewinnen und zu Wiederkäufern zu machen, die im besten Fall sogar noch andere als Empfehler andere Kunden gewinnen. Die Kunst dabei ist es Vergleichsprozess zu reduzieren, weil die Kunden Vertrauen in die Problemlösung/ das Unternehmen aufgebaut haben. Der Loyality-Loop, wie in McKinsey erstmals 2012 vorstellte, besteht aus 5 Elementen. Mittlerweile haben sich zwei weitere, sehr pragmatisch dazugesellt, siehe Golden-Nugget-Strategie.

Teil II Wachstums-ABC: M - Z

M

Um in einem Markt eine führende Rolle einzunehmen, stehen Ihnen zwei Optionen zur Verfügung.

Sie können die absolute Marktführung anstreben mit über 50 % oder, wenn ihr Markt zersplittert ist und Sie viele Mitbewerber haben, die relative Marktführung. Dann reicht es, wenn Ihr Unternehmen über 1% mehr verfügt. 

In einem Markt führend zu sein, hat zwei Vorteile: Zum einen signalisiert es den Kunden eine gewisse Kompetenz, zum anderen ist es für das Unternehmen eine klare Mission und wirkt wie ein Perpetuum Mobile.

Wichtig dabei ist die Haltung, mit welcher Kompetenz man führend sein möchte. Diese Frage betrifft jeden Unternehmer, egal wie groß sein Unternehmen ist und in welcher Branche er sich befindet.

Im Markt der Reisemobilhersteller sind wir europaweit mit 2 % fast ein Nobody. Doch im Premiumsegment sind wir mit über 60 % die Nr. 1“ – Besser kann man es fast nicht ausdrücken. Achten Sie daher bei der Marktbearbeitung auf eine differenzierte Segmentierung.

P

Der Lebenszyklus von Produkten besteht aus vier Phasen: Einführung, Wachstum, Reife und Sättigung. In der Wachstums- und Reifephase ist die Wertschöpung des Produkts am größten. Daher besteht die Kunst darin, immer wieder rechtzeitig in die frühe Wachstumsphase zu kommen.

Marketing, Werbung, Direkt-Mailings: alles funktioniert mittlerweile personalisiert. Neben der Adresse sind auch die Verhaltensvorlieben und damit die emotionalen Entscheidungskriterien zuordenbar. Sie wollen Kunden ansprechen, mit einem Haushaltseinkommen jenseits der 200 T€, weil Sie einen exklusiven Wein vertreiben? Dann erreichen Sie die mit den heutigen Möglichkeiten auch: on- und offline. Ob Sie sie über Ihre Website tracken, per Social Media umgarnen oder per Post anschreiben. Der einzelne Kunde ist bereits „gehackt“. Was noch fehlt, sind IP und Adresse. Doch Google in China kann bereits IP-Adresse und Telefonnummer kombinieren.

Wofür steht Ihr Unternehmen? Was macht es einzigartig? Welche der vier Zielgruppen wollen Sie bevorzugt erreichen?

Die Positionierung gibt dem Unternehmen Profil. Macht es Kunden leichter, sofort zu erkennen, ob sie hier richtig aufgehoben sind und reduziert vertriebliche Ineffektivitäten.

Bei starkem Auftragseingang verschwindet das Thema gerne von der Agenda. Hier zahlt sich also Regelmäßigkeit aus.

S

 Skalieren bedeutet, dass ein Unternehmen synergetisch wachsen kann, da es auf bereits vorhandenen Ressourcen aufbauen kann. 

Geschäftsmodelle, die die Fähigkeit haben zu skalieren, sind dem Wettbewerb überlegen. Für eine Plattform ist es unerheblich, ob 1.000 oder 10.000 Käufe darüber abgewickelt werden, die fixen Kosten bleiben fast gleich. 

Lizenzen oder Franchise-Modelle sind eine andere Form schnell zu wachsen und zu skalieren.

Die Strategie beschreibt den groben Fahrplan, um einen neuen Zustand zu erreichen. Eine exzellente Strategie umfasst 7 Bereiche und gibt zu jedem Bereich klare Antworten für die Umsetzung:

  1. Stärken
  2. Marktführung
  3. Aktionsradius
  4. Wachstumsturbos
  5. Balance Vertrieb – Produkt
  6. Guerilla-Wachstumswege
  7. Hürden 

Wachstums-Champions haben im Schnitt auf 5 der 7 Punkte klare Antworten. Lesen Sie hierzu auch das prämierte Buch „Die Wachstums-Champions

Das Strategramm ist der digitale Zwilling der Strategie eines Unternehmens. Er visualisiert die Strategie und setzt die wichtigsten Stellschrauben zueinander in Beziehung.

Dadurch werden Stärken und Schwächen sofort sichtbar. Mit dem Tool können alternative Szenarios in Echtzeit durchgespielt werden. So entfallen langwierige Planungsrunden und unnötige Trial- und Errorprozesse.

V

Sie suchen den Vergleich, den Wettkampf. Sie mögen Ziele und gewinnen gerne. Sie stehen unter Strom. Sie fordern von sich und anderen viel. Sie sind mitunter ruppig und selten zufrieden. – Kennen Sie Menschen, die so ticken? Klar, dass Sie die wieder anders ansprechen müssen als einen Entdecker oder Kontrollierer. – Ihm ist nicht wichtig, ob etwas einzigartig ist, oder warum es so  leistungsfähig ist. Ihm ist wichtig, dass er damit deutlich besser ist als sein Wettbewerb!

 

Wer Leistung fordert, muss sinn bieten.

Man muss keine Vision haben, um erfolgreich zu wachsen, aber sie erleichtert das Ganze ungemein.

Menschen die wissen, wozu sie beitragen, engagieren sich ganz anders. Sie arbeiten konzentrierter, kreativer, fehlerfreier und sind auch deutlich seltener krank. 

Wenn Sie wissen wollen, wie Ihre Kunden ticken: achten Sie auf ihr Verhalten. Wie ziehen sie sich an, wo machen sie Urlaub, was beschäftigt sie, was für ein Auto fahren sie, wie wohnen sie. Da bekommen sie rasch ein Gefühl dafür, wie Ihre Hauptzielgruppen ticken. Und dann können Sie darauf Ihr limbisches Marketing und Ihr Upselling abstimmen. 

Facebook & Co. machen es genauso, mit einem Unterschied: die kennen das Verhalten noch genauer, weil sie die Likes, die Freunde, die  angeschauten Anzeigen, die Suchanfragen kennen.

Y

Zu dieser Generation zählen die zwischen 1980 und 2000 Geborenen, sie werden auch als Millennials bezeichnet. 

Vernetzung, Kooperationen und Projektarbeit sind für sie selbstverständlich; die Arbeit muss Spaß machen, die Work-Life-Balance sollte stimmen und die Selbstverwirklichung nimmt einen großen Stellenwert ein.

Einer der wichtigen Medienkanäle, den Sie sowohl als eigenen TV-Kanal für sich auf- und ausbauen können, über den sie aber auch Ihre Zielgruppen 24/7 erreichen.

Über die Möglichkeit, Tutorials aufzunehmen und auf der eigenen Website den Kunden Funktionsanleitungen anzubieten, bekommt das Format eine zusätzliche Funktionalität.

YouTube ist eine Google-Tochter und somit ein wichtiges Element beim Thema Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Kundenidentifikation.

Menschen wollen mit sich im Reinen sein und abgegebene Statements einhalten. Daher ist  es vorteilhaft, wenn Sie Ihre Gesprächspartner mit einem bewusste JA zu einem Commitment. Dann können Sie nicht nur Ihr Changeprojekt leichter anpacken, sie können auch mit einer getragenen Unterstützung rechnen. Sammeln Sie täglich viele YES ein und Sie werden deutlich an Fahrt zulegen.

N

Der Begriff ist in der Ökologie fest verankert, in der Ökonomie beginnt er langsam Fuß zu fassen. Doch in beiden Bereichen geht es um den ressourcenschonenden Umgang

In der Unternehmenswelt geht es um Langfristigkeit, Verlässlichkeit, Nutzen für die Allgemeinheit, den Beitrag zur Wohlstandsmehrung der direkt und indirekt mit dem Unternehmen zusammenarbeitenden Parteien. Nachhaltigkeit ist Stakeholder-Denken, keine kurzfristiges Aktionärsdenken.

Viele Unicorns, Blitz-Skalierer oder investorengetriebene, nicht auf Rendite achtende Wertevernichter verfügen über keine nachhaltige Unternehmensführung. Wer wachsen möchte, muss sich also entscheiden.  

Netzwerken oder Networking ist zu einem selbstverständlichen Standard in der betrieblichen Zusammenarbeit geworden. Auf Personenebene ist es unkritisch. Konfliktträchtig wird es, wenn Organisationseinheiten miteinander kooperieren. Das E-Book Gewinnbringende Kooperationen zeigt hier sehr anschaulich, worauf zu achten ist, damit es läuft.

Netzwerken ein wesentlicher Teil der Verkaufsstrategie geworden. Start-ups sind fast omnipräsent auf diesen Treffen. Wichtig: diese günstige Plattform steht allen offen, sie muss nur  genutzt werden. Und das machen nur Wenige.

Für die meisten Dinge entscheiden wir uns nicht bewusst, das haben unsere Hormone erledigt, bevor wir es merken. Daher sind unsere Begründungen Dritten gegenüber wenig aussagefähig. Wenn Sie Menschen nach ihrer Lieblingsfarbe fragen, sagen die meisten blau. Tatsächlich signalisieren die Messungen jedoch grün.

Im Neuromarketing wird mit wissenschaftlichen Methoden versucht nachzuweisen, bei welchen Reizen oder Informationen unsere Gehirn- und Nervenaktivitäten reagieren, um daraus Handlungsempfehlungen für das Marketing abzuleiten. So wissen wir beispielsweise, dass Männer einen Flyer oder Anzeige wie ein „Z“ lesen, während Frauen, das Ganzee auch nochmals durch ein vertikales Auf und Ab vertiefen.   

Q

Die Qualitätsführerschaft ermöglicht tendenziell höhere Preise und bindet eine feste Kundengruppe. Gleichwohl ist sie höchst anfällig bei kleinen Fehlern, weil die Kunden rasch wechseln. Es findet sich häufig ein Wettbewerber, der eine ähnlich hohe Qualität doch etwas günstiger anbietet. Die große Chance der Qualitätsführung liegt daher im Sprung zum Exklusiven und Edlen.   

In der Boston Consulting Group Matrix (BCG-Matrix) sind die Question-Marks die Problemfälle: diese Problemlösungen oder Geschäftsbereiche wachsen langsamer als der Markt und erreichen nur einen geringen Marktanteil. Weiter investieren oder besser eliminieren – eine Ende mit Schrecken? Das sind die beiden Fragen, die für Produkte genauso gelten wie für Start-ups.

Qualitätsmanagement-Systeme wie die ISO 9001, das EFQM-Modell und die Six Sigma Methode fußen alle auf dem TQM (Total Quality Management), das auf William Denning in den 40-er Jahren zurückgeht.

Das Prinzip ist einfach: wenn alle im Unternehmen und außerhalb des Unternehmens bewusst auf Qualität achten, muss Qualität rauskommen. Wobei über KVP und Kaizen auch die Qualität, so wie sie der Kunde erfährt, ständig verbessert werden kann. Heutzutage ist ein funktionierendes QMS die Voraussetzung, um überhaupt am Markt existieren zu können, sofern man über kein Monopol verfügt.

T

Der Ansatz ist schon etwas in die Jahre gekommen, doch seine Inhalte sind immer noch brandaktuell. Target Costing, die Zielkostenrechnung, findet auf zwei Ebenen statt: Erstens, was ist der Kunde bereit für ein Feature zu bezahlen, und zweitens, was darf das Feature kosten, damit das Gewinnziel nicht gefährdet wird.  

Ein existenzielle Überlegung, die jeder Unternehmer „drauf“ haben sollte.

Die Schnellen fressen die Langsamen.

Da sich die Zeiten so schnell verändern, müssen Unternehmen schnell sein. Start-ups gehen meist mit dem ersten  minimal funktionierenden Produkt (MFP) in den Markt, holen sich erste Rückmeldungen, setzen diese um und gehen sofort wieder auf die Kunden zu. Durch diesen iterativen Prozess sind sie nicht nur deutlich schneller als bislang, sie sind mit ihrer Problemlösung auch noch näher an den Wünschen der Kunden dran.

Das ist die Person, die von Ihnen, Ihrer Problemlösung oder Ihrem Unternehmen angetan ist und darüber positiv berichtet. Idealerweise verfügt diese Person über Bekanntheit und Akzeptanz innerhalb Ihrer Zielgruppe, dann besteht die Chance, dass mehr Menschen auf Sie aufmerksam werden und zu Ihnen kommen. 

Viele Menschen geben Ihnen gerne ein positives Statement, Sie müssen meist nur fragen.

W

Focus-Online ermittelt jährlich wachstumsstarke Unternehmen und bezeichnet diese als Wachstums-Champions und lässt die Branche dabei außen vor.

In einer Studie mit der Hochschule Heilbronn haben wir die Zielgruppe klarer und kleiner gemacht: Wachstums-Champions sind Unternehmen, die über fünf Jahre hinweg schneller wuchsen als der Schnitt der Branche, auch während der Finanzkrise. Und siehe da, diese „Spezies“ wieß branchen- und größenübergreifend eine Fülle an Gemeinsamkeiten auf. Am auffälligsten war, dass Sie im Schnitt mit 5 der 7 Elemente des Bambus-Codes arbeiten. Insofern ist es gelungen, deren Erfolgsgeheimnis zu analysieren. Mehr im Buch: Die Wachstums-Champions.

Wachstumsturbos gehen einen Schritt weiter als ein Claim oder Slogan: sie sind eine ganzheitliche Richtschnur, die dem Kunden Orientierung gibt, für was das Unternehmen oder die Problemlösung steht. Zudem gibt sie nach innen die Messlatte fürs Tun und für Entscheidungen  vor.

Boses „Better Sound Through Research“ ist so ein perfekter Wachstumsturbo. Zum Auffinden der passenden gibt es ein Raster mit 2o Türen zum Ziel, ganz aktuell in: Bambus-Code 4.0 


Das Siegel der stärksten Unternehmen. Es zeichnet Unternehmen aus, die in sieben Bereichen fit sein müssen:

  1. Betriebswirtschaftliche Performance
  2. Arbeitgeber-Attraktivität
  3. Marke – Markt – Marketing
  4. Agilität der Organisation
  5. Innovationskraft
  6. Soziale Verantwortung
  7. Wachstums-Konzentration.

In einem vertieften Benchmarking messen sich hier die Besten der Besten. 

Das Ziel: möglichst viele Unternehmen für einen ganzheitlich erfolgreiche Unternehmensführung zu sensibilisieren. Mehr zu diesem Siegel auf www.wirtschaftsmagnet.de                         

Z

Diese, zwischen 1995 und 2010 geborene, Generation wuchs vollständig mit digitalen Technologien auf. Diese sind komplett in den Alltag integriert. Laptop und PC sind Tools, die zur Arbeit gehören.

Für sie kommen zuerst digitale Lösungen in Frage, das andere ist ihnen eher fremd. Daher treibt die frühe Z-Generatiion auch den digitalen Wandel sehr stark an.

Vernetzung, Freizeit, Globalisierung, die Freiheit jederzeit tun können, was man möchte,  steht im Focus. Ausprobieren, den eigenen neuen Weg finden, ist dieser Generation ebenfalls sehr wichtig.

Aufhören, wenn es am schönsten ist.

Eine Weisheit, die für beständige Innovationen sorgt, um rechtzeitig, Neues zu schaffen. Eine Weisheit, die viele Unternehmer zu wenig berücksichtigen,wenn es um das Einleiten der Nachfolge gilt.

Zenith ist der Scheitelpunkt, ab dem es langsam, aber stetig abwärts geht. Wer ihn sensibel im Auge behält, fährt besser.

 

Eine gute Bewertung bei Amazon. Ein starkes Ranking auf HRS. Eine positive Bewertung beim ADAC oder der Stiftung Warentest. Bevor Menschen kaufen, vergleichen sie. Eine Zertifizierung gibt daher eine zusätzliche Entscheidungssicherheit und kann Kaufentscheidungen beschleunigen. Zusätzlich verbessert sie tatsächlich auch das Bemühen im Unternehmen. Nutzen Sie daher Zertifizierung für den Vertrauensaufbau, die Markenbildung und die Kundengewinnung. 

O

Menschen nutzen täglich für mehrere Stunden ihre elektronischen Bordmittel. TV und Print sind seit Jahren rückläufig. Mit Online-Marketing können Sie Ihre Zielgruppen just-in-time erreichen. Doch der Weg hierzu ist noch nicht geebnet. Hier muss jedes Unternehmen seine eigenen Erfahrungen sammeln, um den besten Weg zu eruieren, der nach sechs Monaten schon wieder von einem neuen abgelöst werden könnte.

Nur wenige Unternehmen haben für diese Aufgaben bisher eigene digitale Marketer eingestellt, weil sie, in Folge mangelnder Kenntnis, die eigenen Möglichkeiten noch unterschätzen.

1.000 Briefbögen nacheinander falten und ins Cuvert schieben, oder in 25er-Einheiten vorgehen? Wenn etwas nicht passt, merken Sie es bei der kleineren Losgröße früher und zudem ist die Arbeit weniger monoton. Sie macht mehr Spaß und geht damit leichter von der Hand.

Auch, wenn es scheinbar der Erfahrung widerspricht: viele Unternehmen fahren gut mit bewusst kleinen Losgrößen. Im Idealfall ist die Losgröße 1. One piece. 

Egal, was sie verkaufen, Sie sollten sich mit dem Gedanken beschäftigen, was es bedeutet, dieses Produkt, Ihre Problemlösung, Ihr Service-Angebot online zu verkaufen. 

Vielleicht klappt das nicht auf Anhieb, doch dann können Sie bestimmte Schritte ins Internet verlagern. So wie der Immobilienmakler, der über Zugangscodes, die er Interessenten mitteilt, selbst gar nicht mehr bei der Besichtigung dabei sein muss. 

So lässt sich alles digitalisieren. Auch die Terminbuchung beim Arzt. Machen Sie Ihren Kunden die Freude. Gehen Sie stärker online und machen Sie sich mit den Chancen vertraut. Bevor es andere tun.

R

Der Begriff umfasst zwei Anwendungsbereiche:

Beim Benchmarking zeigt er Unternehmen auf, wo sie im Vergleich zu den Besten stehen.

In der Onlinewelt hingegen steht Ranking für die Platzierung, die eine Website hat, wenn Sie über eine  Suchmaschine wie Google gesucht und eingestuft wird.

Ausschlaggebend hierfür sind ein Bündel an Parametern: Verlinkungen, Keywords, Content und einiges andere mehr. Ein gutes Ranking im eigenen Segment ist wichtig, um von Noch-Nicht-Kunden gefunden zu werden. 

Ein Phänomen, das viele Eltern kennen: nimm deinem Kind etwas weg, das es in Händen hält, und es will es sofort zurück haben. Meist verbunden mit lauten Unmutsäußerungen.

Gute Verkäufer verknappen daher das Angebot, arbeiten mit Fristen für Sonderangebote, nutzen „Limited Editions“. Doch die exzellenten gehen einen Schritt weiter: Sie geben ihr Produkt ihrem potenziellen Kunden in die Hand. Der Trennungsschmerz verstärkt den Wunsch, es zu besitzen. 

Egal, ob Sie Waschmaschinen oder Software herstellen: überlegen Sie, mit welchem Symbol Sie Ihr Produkt repräsentieren und es Ihrem Gesprächspartner haptisch zur Verfügung stellen können. 

Wie verhalten sich ihre Kunden auf die Reize, die Sie aussenden? Auf Ihrer Website, in Ihrem Geschäft, auf Ihrem Messestand, in Ihrem Newsletter, in Ihren Verkaufssätzen?

Variieren und vergleichen Sie hier, um eine Response-Quote zu erhalten?

Früher verschickte man einen  Serienbrief und ein Rücklauf von 1-3 % war gut. Doch heute gibt es eine Vielzahl von Alternativen und jede für sich will optimiert sein. 

U

Caspar, Uber, Airbnb, Pinterest sind bekannte us-amerikanische Unternehmen, die in kurzer Zeit einen Unternehmenswert von über 1 Milliarde Dollar erreichten. 

Die Unternehmen werde so gehyped, weil sie in kürzester Zeit extrem viele Kunden gewinnen. Das deutsche Pendant zu dem Begriff sind die Einhörner, siehe obenstehend.

Ein zufriedener, treuer Kunde ist tendenziell geneigt, mehr zu kaufen. Wenn es denn etwas gibt.

Viele Unternehmen unterschätzen diese Kaufbereitschaft ihrer Kunden.

Wenn Sie es mit dem eigenen Produkt nicht schaffen, können Sie Merchandising oder auch Reisen andenken. Die Top-Fussballvereine sind hier sehr kreativ und erfolgreich unterwegs. 

Kennen Sie Ihren USP? Ihren Unique Selling Proposition, Ihr Alleinstellungsmerkmal? Die Eigenschaft, die Sie so einzigartig macht und sie vom Wettbewerb unterscheidet.

Die Eigenschaft, die jedem klar macht, dass Sie im Grunde die einzig wahre Alternative im Markt für eine bestimmte Zielgruppe sind.

Können Sie Ihren USP  in 5 Wörtern in einem Satz ausdrücken?

Falls nicht, sollten Sie sich schleunigst damit beschäftigen. Falls ja: Glückwunsch – bärenstark, Sie zählen zur Minderheit! Doch Sie machen es richtig.

X

Die Bezeichnung X für eine Generation, mit dem damit verbundenen Lebensgefühl, trifft auf die zwischen 1960 und 1980 Geborenen zu.

Sie streben nach Unabhängigkeit, Individualismus und Sinn. Ihre Arbeitsweise ist pragmatisch und ergebnisorientiert. 

Wenn Sie für Ihre Website eine XML-Sitmap anlegen, erstellen Sie ein Verzeichnis aller Unterseiten. Google schätzt dieses Verzeichnis sehr und kann damit ihre Website besser lesen und erfassen. Der Lohn der Mühe: die Website und deren spezifischen Inhalte können bei Suchanfragen leichter gefunden werden. 

Xetra ist ein digitaler Hidden Champion. Über diese Plattform werden 90 % des gesamten Aktienhandels an deutschen Börsen abgewickelt.

Europaweit erreicht Xetra einen Marktanteil von 60 %. 

The Winner takes it all

Ähnlich wie bei Microsoft oder Adobe gilt: ab einer bestimmten Größe hat sich ein System etabliert. Dann findet der Wettbewerb nur noch in Nischen statt.

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Schicken Sie uns eine E-Mail und wir greifen Ihren Vorschlag auf: 
info(at)ub-kalkbrenner.de und in die Betreff-Zeile nur A-Z schreiben.

Wachstumswissen to Go

Mit dieser Auswahl an Wachstumsbegriffen verfügen Sie sowohl über einen kleinen Wissensspeicher als auch eine Checkliste, um sich und Ihr Unternehmen zu hinterfragen, wie fit Sie selbst darin sind. So zeigt es Ihnen, wo Sie mit Ihrem Team eventuell noch eine Scheibe drauflegen könnten. 

Unsere Vision

In jedem Unternehmen stecken so viele Talente und Potenziale, die man selbst meist nicht sieht, weil man zu nahe dran ist. Und zugleich das Alltagsgeschäft einen so stark fordert. Doch mit unserem speziellen Know-how und Erfahrungswissen helfen wir diese Schätze gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Team zu heben. Für mehr Wert und mehr Gewinn. 

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